Caritas-Jahreskampagne 2026
„Zusammen geht was": Unter diesem Motto zeigt die Caritas im Rahmen ihrer Jahreskampagne 2026 die Relevanz der Generationenverbindungen in unserem Land.
„Zusammen geht was. Caritas verbindet Generationen“, das bundesweite Jahresmotto des Caritasverbandes macht deutlich, dass die großen gesellschaftlichen Herausforderungen nur im Miteinander und Füreinander der Generationen bearbeitet werden können.
Zukunft entsteht dort, wo Generationen Verantwortung füreinander übernehmen. Wenn Erfahrungen der Älteren und Perspektiven der Jüngeren zusammenkommen, wachsen Verständnis, Solidarität und faire Chancen für alle. Die Caritas bringt Menschen ins Gespräch, schafft Begegnungsorte und stärkt ein Miteinander, das niemanden zurücklässt.
Die Jahreskampagne 2026 stellt den generationenübergreifenden Zusammenhalt in den Mittelpunkt. Angesichts des demografischen Wandels, der sozialen Herausforderungen und des Klimawandels betont die Caritas, dass die Zukunft nur gemeinsam gestaltet werden kann. Es geht um das Schaffen einer solidarischen und zukunftsmutigen Gesellschaft. Leitfragen zum Kampagnenauftakt sind: Was brauchen Generationen heute konkret voneinander? Was müssen wir gemeinsam verändern, damit Zusammenhalt im Alltag gelingt?
Beim Kampagnenauftakt in Passau sagte Caritas-Präsidentin Eva Welskop-Deffaa: „Wir wagen die Gegen-Utopie gegen die populäre Rede der unvermeidlichen Spaltungen. Wir machen die Realität des gelingenden Miteinanders von Alt und Jung als gesellschaftliche Superkraft sichtbar. Die großen Herausforderungen unserer Zeit sind nur im Miteinander und Füreinander der Generationen zu bewältigen! Das gilt für den Klimawandel und die Folgen der Pandemie genauso wie für die Verteidigung unserer freiheitlichen Ordnung und für die Wahrung des sozialen Friedens.“
Ein roter Schuhkarton, auf dem ein großer und ein kleiner Schuh zu sehen sind: Dieses Generationenschuhpaar ist das zentrale Symbol der Caritas- Jahreskampagne 2026. Diese Schuhe zeigen, was mit „Zusammen geht was. Caritas verbindet Generationen“ gemeint ist: Die Schuhe gehören trotz Unterschieden zusammen. Die Generationen begegnen sich hier gleichberechtigt und auf Augenhöhe. Diese Verbindung wollen wir als Caritasverband stärken und unterstützen – nicht nur gegenüber der Öffentlichkeit, sondern auch gegenüber der Politik.
Der Deutsche Caritasverband stellt zum Kampagnenstart seine fünf zentralen Forderungen für einen starken Sozialstaat aller Generationen vor: Reformen der Sozialversicherungen, die das Vertrauen aller Generationen stärken; eine Familien- und Bildungspolitik, die allen Kindern und Jugendlichen gleiche Teilhabechancen bietet und gesellschaftliche Mitverantwortung fördert; die Schaffung von Begegnungsräumen und Stärkung des Ehrenamts; und eine nachhaltige Klimasozialpolitik.
Mit bundesweit fast 740.000 Mitarbeitenden, über 500.000 ehrenamtlich Engagierten und rund 25.000 Einrichtungen und Diensten unterstützt die Caritas jährlich rund 13 Millionen Menschen. In nahezu allen sozialen Bereichen – von der Kinder- und Jugendhilfe über die Pflege älterer Menschen bis hin zur Begleitung von Menschen in Krisensituationen – setzt sich die Caritas für ein solidarisches Miteinander und die Stärkung des Sozialstaats ein. Weitere Informationen und Material zur diesjährigen Jahreskampagne gibt es auf: www.caritas.de/verbindet.
DCV
„Dort, wo die Kinder und jungen Menschen mit den alten Menschen sprechen, ist Zukunft; wo es diesen Dialog nicht gibt, da sieht man die Zukunft nicht klar vor sich. Der Bund der Alten und der Kinder wird die Menschheitsfamilie retten.“
Papst Franziskus

