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Bad Neustadt (hf). Interessante Einblicke in das Leben eines Abgeordneten des Bayerischen Landtags aber auch so manchen privaten Blick gewährte Landtagsabgeordneter Steffen Vogel beim Erzählcafe in Bad Neustadt. Moderator Wolfgang Kitscha verstand es noch so manche zusätzliche Information zu erfahren.

Auch die Fragen der Besucher, was denn so ein Abgeordneter eigentlich für Aufgaben hat und was er in München die Woche über macht, beantwortete Steffen Vogel. Dienstag, Mittwoch und Donnerstag ist er dort in Ausschüssen und bei Sitzungen, an den Wochenende in seinem Stimmkreis bei Festen, Veranstaltungen und Besprechungen.

Kurz erwähnte er seinen Stimmkreis mit einem Radius von 105 Kilometer, 54 Gemeinden, 28 davon in Rhön-Grabfeld. Er selbst wohnt in Obertheres bei Hassfurt, seine Mutter stammt aus Aubstadt. Dort sind auch Tante und Cousine, weshalb er eine enge Verbindung ins Grabfeld habe. In Ermershausen ging SteffenVogel in die Grundschule, spielte Fußball, wobei er als Stürmer aufgestellt war. Es folgte das Gymnasium in Ebern, das Abitur und die Bundeswehr in Ebern. „Weil Mathematik und das Rechnen nicht unbedingt mein Thema ist, habe ich in Würzburg Jura studiert. Die Politik war sein Hobby und so war er schon als Jugendlicher für das Jugendhaus in seinem Dorf Wasmuthausen verantwortlich. Später wurde er Zweiter Bürgermeister.

Einige auch private Krisen galt es zu überstehen. Die Leidenschaft der Politik führte ihn schließlich in den Landtag. Als der Landkreis Rhön-Grabfeld politisch stimmrechtlich geteilt wurde war er für den Bereich Haßberge und Teile der Rhön und des Grabfeldes zuständig. Vor ihm waren Sebastian von Rothenhan und Bernd Weiß die Stimmkreisabgeordneten. 2013 übernahm dann Steffen Vogel. Er selbst habe schon immer gerne mit Menschen zusammen gearbeitet und auch Vorträge gehalten. Das sei auch heute noch als Anwalt der Fall. Vor wenigen Wochen wurde er zum Bezirksvorsitzenden der CSU in Unterfranken gewählt.

Ehrenamtlich war SteffenVogel Gemeinderat, Schriftführer und Vorstand im Kindergartenverein. Schnell habe er festgestellt, dass die Gesellschaft vom Ehrenamt lebt. „Man steht füreinander ein und es gibt halt immer noch viel mehr Besserwisser als Bessermacher.“ Dank galt dabei Bürgermeister Michael Werner, der eben auch solch ein Amt, wie das des Stadtoberhauptes angenommen hat.  Steffen Vogel ist Justitiar beim BRK und im Caritasrat. Im Bayerischen Landtag gehört er dem Sozialausschuss Gesundheit und Pflege an. In diesem Zusammenhang nannte der das Pflegeübungszentrum PÜZ in Mellrichstadt, das er unterstützen konnte. Dies gilt auch für den Neubau des BRK Altenheims in Bad Neustadt.

Wichtig sei es die neuen Medien zu nutzen. Zum Ehrenamt sagte er, dass man hier junge Leute gewinnen müsse. Auf die Frage wie er zum Rentenzuschuss von 300 Euro stehe, sagte er, dass dies zu wenig ist. Zu Ministerpräsident Markus Söder habe er gute Verbindungen. Es sei wichtig, sich gegenseitig wert zu schätzen. Sein politisches Vorbild ist Landtagspräsident a.D. Hans Böhm.

 

 

 

Im Erzählcafe in Bad Neustadt war der Landtagsabgeordnete Steffen Vogel zu Gast. Moderator Wolfgang Kitscha bedankte sich dafür und übergab eine Erinnerungstasse. Foto: Hanns Friedrich

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