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Wie schon in den Vorjahren beteiligten sich auch in diesem Jahr wieder viele Pfarrgemeinden im Landkreis Rhön-Grabfeld an der Erntedankaktion. Rund um den Erntedanksonntag standen in den katholischen Pfarrgemeinden und in den Einrichtungen des Caritasverbandes Körbe bereit, in denen Lebensmittel für die Tafel gesammelt wurden.

Das 20jährige Jubiläum der Selbsthilfegruppe „Vergiss mein nicht“ für Angehörige von Demenz- und Alzheimerpatienten im Kreiscaritasverband Rhön-Grabfeld sollte eigentlich in einem festlichen Rahmen in diesem Jahr gefeiert werden. Die Umstände der Corona-Pandemie lassen dies allerdings derzeit nicht zu. Kein Grund für die Verantwortlichen der Gruppe mit ihrer Vorsitzenden Martina Heinrich, diesen Tag nicht doch in besonderem Maße zu begehen.

Das glaubt doch kaum noch jemand:

dass es Menschen gibt, die arbeiten,
ohne für sich selbst verdienen zu wollen;

dass es Menschen gibt, die verzichten,
nur um anderen helfen zu können

dass es Menschen gibt, die Zeit und Nerven opfern,
um anderen Freude zu machen;

Ihr Dienstjubiläum konnten vor kurzem gleich mehrere leitende Mitarbeiterinnen der Sozialstation St. Kilian in Mellrichstadt begehen. Für 30-jährige Zugehörigkeit überreichte die Geschäftsführerin der Caritas Rhön-Grabfeld, Angelika Ochs, an Ulrike Feder Blumen und eine kleine Aufmerksamkeit. Feder, die als Altenpflegerin in der Sozialstation St. Kilian, damals noch in Reyersbach, begann, verantwortet nun als Pflegedienstleitung die Geschicke der Station und ist außerdem nach der Entwicklung des Pflegeübungszentrums in dessen Leitung eingestiegen.

Ihr 40-jähriges Dienstjubiläum feierte kürzlich Johanna Dietz, Fachbereich ambulante Altenhilfe und Fachstelle für pflegende Angehörige im Caritasverband.

Das glaubt doch kaum noch jemand: dass es Menschen gibt, die arbeiten, ohne für sich selbst verdienen zu wollen; dass es Menschen gibt, die verzichten, nur um anderen helfen zu können; dass es Menschen gibt, die Zeit und Nerven opfern, um anderen Freude zu machen; dass es Menschen gibt, die nicht reich werden wollen und sich trotzdem mit aller Kraft einsetzen. Das glaubt doch kaum noch jemand, dass es solche Menschen noch gibt. Und trotz allem gibt es sie, diese „guten Menschen“.

Diesen Text hätten wir gerne am Gottesdienst zum Caritassonntag in Wülfershausen vorgelesen. Denn es gibt diese Menschen tatsächlich noch. Die Ehrenamtlichen der Nachbarschaftshilfen, der Besuchsdienste, der Helferkreise, der Caritasvereine, die Caritasbeauftragten, und viele, die sich vor Ort für Ihre Mitmenschen ehrenamtlich engagieren und einsetzen. Auch die Caritas Sammlerinnen und Sammler, nicht nur aus Wülfershausen sind diese „guten Menschen“ und deshalb hätten wir am Caritassonntag sehr gerne mit ihnen gemeinsam Gottesdienst gefeiert und sie für ihr langjähriges Engagement geehrt. Leider hat uns Corona einen Strich durch die Rechnung gemacht. Um die Ausbreitung des Virus zu minimieren, konnte der Gottesdienst nicht stattfinden. Die wohlverdiente Ehrung wurde deshalb über Eva Bergmann (im PGR zuständig für Caritas und Soziales) an die jeweiligen zu Ehrenden verteilt. Ehrenurkunden gingen an: Katharina Bürkner, Doris Schmitt, Rosi Seehaus und Annette Wirsing für 7 Jahre Sammlerdienst, an Claudia Friedrich (9 Jahre). Das Ehrenzeichen in Silber für das Sammeln von mehr als 10 Jahren wurde überreicht an Brigitte Büchs und Rosi Will (beide 11 Jahre) sowie Evelin Eppler (13 Jahre). Das goldene Ehrenzeichen für die Sammlertätigkeit von mehr als 15 Jahren erhielten Maria Kraus (19 Jahre), Brunhilde Büttner und Brigitte Fenzl(beide 23 Jahre), Veronika Koob und Anton Schön(beide 27 Jahre).

„Sei gut, Mensch!“ so lautet das diesjährige Motto der Caritassammlung sowie der Caritas-Kampagne 2020. Mit verschiedenen Kampagnen und Themen motiviert die Caritas jedes Jahr Menschen zu bewegen, andere Menschen zu unterstützen. Viele Sammler_innen tun dies bereits seit vielen, vielen Jahren, indem sie immer im Frühjahr und Herbst sehr engagiert unterwegs sind. Sie gehen zu den Menschen, die sie freundlich empfangen, aber auch zu Menschen, die sie nicht allzu freundlich empfangen, bzw. die die Tür gar nicht erst aufmachen. Sie besuchen die Menschen in ihrer Pfarrei, gerade auch die einsamen, kranken und alten Menschen, die oft schon darauf warten. Sie sind unterwegs bei jedem Wetter und sorgen dafür, dass Menschen Unterstützung und Hilfe bekommen, die dieser Unterstützung und Hilfe dringend bedürfen. Durch dieses große Engagement kann die Pfarrgemeinde wie auch der Caritasverband Hilfestellung für Menschen in Not leisten.

Da die Ehrung nicht im Gottesdienst übereicht werden konnte, bedankten sich Geschäftsführerin Angelika Ochs und Elke Storch vom Fachdienst Gemeindecaritas mit einem persönlichen Brief: „DANKE für den Mut auf die Menschen zu zugehen - DANKE für die zurückgelegten Wege - DANKE für die Gespräche, die Sie führen - DANKE dafür, dass Sie auf diese Art und Weise Caritas ein Gesicht geben. Die Zeit und Kraft, die Sie investieren, das Engagement, das Sie mitbringen, ist - das wissen wir alle – unbezahlbar. Und so sagen wir aus ganzem Herzen „Vergelt´s Gott“ für das Engagement als langjährige Caritassammlerinnen und -sammler und übergeben Ihnen diese Ehrung sowie eine Urkunde.“ Mit einer kleinen gefüllten Präsenttüte konnte zu Hause auf die Auszeichnung angestoßen werden, die von Eva Bergmann neben einer Sonnenblume und der Urkunde mit Abzeichen, überreicht wurde. Siehe Foto. Die geehrten Sammler_innen haben sich, auch wenn die Ehrung nicht im üblichen Rahmen stattfinden konnte, sehr gefreut und sich bedankt: „Vielen, vielen Dank für die schöne Sonnenblume, die Urkunde nebst Nadel, das nette Schreiben von Frau Ochs und Frau Storch, das Büchlein über Hausmittel und die liebevoll ausgewählten Kleinigkeiten für Körper und Seele. Ich habe mich sehr darüber gefreut und hoffe, dass wir im Frühjahr wieder in gewohnter Weise sammeln und an den Haustüren klingeln dürfen.“ Das hoffen wir auch. Denn auch in Wülfershausen wie in vielen anderen Pfarreien des Landkreises wurde heuer schweren Herzens darauf verzichtet von Haus zu Haus zu den Menschen zu gehen. Um die Spenderinnen und Spender sowie die Sammlerinnen und Sammler vor einer möglichen Infektion zu schützen, wurden in den Pfarrgemeinden v.a. im Raum Bad Königshofen und Umgebung Spendenbriefe über die Briefkästen verteilt und um einen Beitrag per Überweisungsträger gebeten. Für diesen Weg sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen zu beachten, da die Weitergabe der Spendenbitte kontaktlos durch Einwurf des Briefes erfolgen kann. In Wülfershausen wurde zusätzlich eine Spendenbox in der Kirche aufgestellt.

„Sei auch Du gut, Mensch!“ unter diesem Motto hoffen wir, dass trotz der Einschränkungen und Veränderung im Ablauf der Sammlung viele Spenden zusammenkommen, die wir für die Menschen in unserem Landkreis dringend brauchen. Vielen Dank auch den Organisatoren der Sammlung vor Ort, die kurzfristig andere Wege gefunden haben, die Sammlung durchführen zu können!

Der Erlös der Caritassammlung wird für Hilfen in Notlagen verwendet und zwar für Menschen in unserer Region. Dabei wird das Geld folgendermaßen aufgeteilt:

30% der Sammlungsgelder bleiben in der jeweiligen Pfarrei zur Finanzierung lokaler Gemeindearbeit und sozialer Hilfen, weitere 40% bekommt der Kreiscaritasverband Rhön-Grabfeld e.V., 30% fließen für überregionale Aufgaben an den Diözesan-Caritasverband. Hiermit werden Projekte unterstützt, die keine oder keine ausreichende Finanzierung über öffentliche Mittel oder Kirchensteuern haben.

Weitere Informationen beim Caritasverband für den Landkreis Rhön-Grabfeld e.V., Tel. 09771/61160 oder auf der Homepage www.caritas-rhoengrabfeld.de

Auch durch eine direkte Spende können Sie helfen und unsere Arbeit finanziell unterstützen!

Wir sind für jede Spende dankbar!

Wir stellen Ihnen gerne eine Bestätigung über Geldzuwendungen aus, wenn Sie uns auf dem Überweisungsträger Ihre komplette Adresse nennen.

Spendenkonten des Caritasverbandes für den Landkreis Rhön-Grabfeld e.V.:

VR-Bank Rhön-Grabfeld eG – IBAN: DE 50 79069165 0000 804410
GENODEF1MLV                                                                                                                                                                            

Sparkasse Bad Neustadt - IBAN: DE 81 79353090 0000 001271
BYLADEM1NES

                                                                              

Vielen Herzlichen Dank!

 

Bad Neustadt/Caritasverband.

11 Jahre lang leitete Frau Heinisch die Geschäfte der CaritasPaten, eines Projekts, das mit Unterstützung des Vereins FÜR… umgesetzt wurde.

„Impulse für die Zeit nach der Trennung“ heißt der Kurs für Eltern, das die Eltern- Jugendlichen und Erziehungsberatung des Caritasverbandes und die Beratungsstelle für Ehe-, Familien- und Lebensfragen der Diözese Würzburg gemeinsam anbieten. Das Gruppenangebot möchte Eltern nach einer Trennungssituation unterstützen. Dabei spielen verschiedene Fragen eine zentrale Rolle: Wie kann ich mit dem Ende meiner Paarbeziehung umgehen und was benötige ich dazu? Wie kann ich mit dem Ende meiner Paarbeziehung umgehen und welche Perspektiven für die Zukunft möchte ich ansteuern? Wie geht es unseren gemeinsamen Kindern und wie können wir trotz Trennung gemeinsam Eltern bleiben?

Die Caritassammlung unter dem Motto „Sei gut. Mensch!“ soll im Raum Bad Königshöfen aufgrund der aktuellen Situation nicht als Haussammlung durchgeführt werden.

Um die Spenderinnen und Spender sowie die Sammlerinnen und Sammler vor einer möglichen Infektion zu schützen, werden in einigen Pfarrgemeinden im Raum Bad Königshofen und Umgebung Spendenbriefe über die Briefkästen verteilt und um einen Beitrag per Überweisungsträger gebeten. Für diesen Weg sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen zu beachten, da die Weitergabe der Spendenbitte kontaktlos durch Einwurf des Briefes erfolgen kann. Auch die Kollekte des Caritassonntages, der am 27. September 2020 den Auftakt der Sammlungswoche bildet, ist für die Caritasarbeit bestimmt.

Überall wo Menschen zusammenleben, gibt es auch Menschen, die Hilfe brauchen und sich in einer schwierigen Lebenssituation befinden. Caritas heißt, auf diese Menschen zuzugehen und sie zu unterstützen. Caritas heißt auch, die Einsamkeit von Menschen zu durchbrechen und den solidarischen Zusammenhalt vor Ort, in der Kirche und in der Gesellschaft zu fördern.  „Not sehen und handeln. Das Motto des Deutschen Caritasverbandes bringt auf den Punkt, was Mitmenschlichkeit ausmacht. Wer Solidarität lebt und danach handelt, verändert nicht nur das Leben eines Menschen, er bewegt weit mehr.“, schreibt Prälat Dr. Peter Neher, Präsident des Deutschen Caritasverbandes über das Motto der Caritassammlung und die diesjährige Caritas Jahreskampagne „Sei gut. Mensch!“.

Bad Neustadt/München.

Das Team des Pflegeübungszentrums (PÜZ), gemeinsam mit der Geschäftsführerin des Caritasverbandes für den Landkreis Rhön-Grabfeld e.V. Angelika Ochs, stellte der CSU-Landtagsfraktion direkt vor dem Maximilianeum in der bayerischen Landeshauptstadt das neue PÜZ-Mobil vor – ein Caddy, ausgestattet mit einem drehbaren Beifahrersitz, einer Rollstuhlrampe sowie Fixierungsmöglichkeiten für Rollstühle und E-Rollis.

Berlin, 11. September 2020. Der Deutsche Caritasverband und 11 andere Organisationen der Zivilgesellschaft, unter anderem Ärzte ohne Grenzen und Amnesty International, appellieren in einem heute veröffentlichten Brief an Kanzlerin und Bundesregierung, die Flüchtlingslager auf den griechischen Inseln sofort zu evakuieren und die geflüchteten Menschen in Ländern der EU aufzunehmen.

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